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Sonntag, 2017-01-22

Vogel des Jahres

Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017 Jäger der Nacht

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen. Dabei spielt der Erhalt alter Bäume eine wichtige Rolle. Foto: NABU/Christoph Bosch;

 

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) ( Vogel des Jahres 2016) gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften.

Bild: © NABU, Martina Schepperle-Kästner NABU Link

 

Der Habicht ist Vogel des Jahres 2015. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht (Accipter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt.  [Bild und Text: NABU / W.Lorenz]

 

Der Grünspecht ist Vogel des Jahres 2014. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den farbenprächtigen Grünspecht (Picus viridis) zum „Vogel des Jahres 2014“ gekürt. [ zum Bericht und Video ]

  Foto: NABU/P. Kühn

 

Die Bekassine wurde zum Vogel des Jahres 2013 gekürt. Der auch Meckervogel oder Himmelsziege genannte Vogel ist vom Aussterben bedroht.   zum NABU    Foto: I. Kaippally 

 

Die Dohle wurde zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Ihr Pro- blem ist die Wohnungsnot, da Nischen zum Brüten immer mehr verschwinden.

Foto: nottsexminer



Naturfotografie

Tipps für Hobbyfotografen

[zum Bericht]

 


Wandertipps

Eine Wanderung in Speckhorn [weiter]


Eine Exkursion vom Rodelberg über Mollbeckteiche, Speckhorner Kirche, Börste und zurück [weiter]

NABU Stadt Recklinghausen

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Baumfällung Maybachstraße

Mit großem Bedauern nimmt der NABU die geplante Baumfällung an der Maybachstraße zur Kenntnis und lehnt die Maßnahme deutlich ab. Rechtfertigt der Ausbau der Straße die Fällung zahlreicher Bäume? Der NABU vertritt die Auffassung, dass die Bäume, die mit Sicherheit nahezu ein Alter von 100 Jahren aufweisen, nicht der Motorsäge geopfert werden dürfen. Alleen sind von einmaliger landschaftlicher Schönheit und erfüllen im Naturhaushalt wichtige Funktionen. Ihre Laubdächer erzeugen ein eigenes, feuchtes Kleinklima und sind in sich eigene kleine Biotope. Alleebäume filtern Staub und Schadstoffe aus der Luft, dämpfen den Straßenlärm und produzieren Sauerstoff. Sie sind als Kohlendioxidumwandler wichtig für den Klimaschutz, nehmen eine herausragende Bedeutung im Biotopverbund ein und bilden einen Lebensraum für zahlreiche Kleinsäuger, Insekten und Vögel. An einem Sonnentag werden von einer 100jährigen Buche beispielsweise durch Fotosynthese 45 000 Liter Sauerstoff erzeugt. Das entspricht dem Bedarf von zehn Menschen pro Jahr. Für den NABU stellt sich die Frage, ob eine Fällung dieser Bäume überhaupt mit geltendem Recht vereinbar ist, zumal nach § 41 des Landschaftsgesetzes NRW Alleen gesetzlich geschützt sind. Solche Maßnahmen sind der Naturschutzbehörde anzuzeigen. Das ist in Recklinghausen die Untere Landschaftsbehörde. Diese ist gefordert, bei Bedarf Einwände zu erheben. Was bringt die Unterschutzstellung von Alleen, wenn für bestimmte Vorhaben die Alleen wieder weichen müssen? Der NABU bedauert ebenso den Ausbau der A 43. Vielleicht wäre der Ausbau über kurz oder lang wirklich notwendig geworden, weil der Verkehr stark ansteigt. Daher fällt unsere Kritik hier moderater aus. Fest steht jedoch, dass mit dem Bau der U-Bahn vor über 30 Jahren eine leichte Entspannung der Verkehrswege Richtung Herne und Bochum eingetreten wäre. Vergangene Fehler lassen sich nicht korrigieren. Also richten wir die Blicke nach vorne. Die Schaffung einer durchgehenden Zugverbindung nach Bochum ist aus Sicht des NABU unverzichtbar und kann den Autoverkehr auf der A 43 mit Sicherheit reduzieren. Straßen NRW hat beim Ausbau der A 43 seine Hausaufgaben frühzeitig gemacht und für Ersatzbrutplätze des Mäusebussardes in der Hohenhorster Heide gesorgt sowie Ausgleichsflächen geschaffen.
Der NABU wird als Naturschutzverband zu geplanten Maßnahmen (Bau von Straßen etc.) gehört und reicht Stellungnahmen ein, die die Schützwürdigkeit einer Fläche beurteilen und auf Gefährdungen hinweisen. Der NABU ist jederzeit dafür dankbar, von Bürger/innen auf Unregelmäßigkeiten in der Natur angesprochen zu werden.

Ute Kühler [ Bild: U. Nickel ]


Stunde der Wintervögel, weniger Vögel machen Sorgen

Bitte Aktualisierung vom 05.01.2017 beachten (siehe unten)

Bildautor "Mike Lane/fotolia"

Auffallend wenige Singvögel in Gärten und Parks
NABU NRW: Zahlreiche besorgte Nachfragen aus allen Landesteilen | Vogelbeobachtungen bei der Stunde der Wintervögel vom 6.- 8. Januar 2017 melden

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Düsseldorf: In den letzten Wochen häufen sich die Anrufe besorgter Bürger und Vogelschützer, die beim NABU NRW nachfragen, warum in ihrem Garten und am Futterhaus derzeit so wenige oder gar keine Vögel erscheinen. Wahrscheinlich spielen mehrere Faktoren dabei eine Rolle, sagt Heinz Kowalski, Ornithologe des NABU. Falsches Futter könne man aber eher ausschließen, denn die Vielzahl der Anrufe aus allen Landesteilen Nordrhein-Westfalens zeigten deutlich, dass es sich nicht um ein lokales Problem handelt. Ebenso käme die derzeit auftretende Vogelgrippe nicht als Ursache in Frage. Von ihr seien nur wenige Wildvögel wie Enten, Greifvögel oder Eulen betroffen. Vielmehr sehen die Vogelkundler des NABU zwei Hauptursachen für den auffälligen Rückgang der heimischen Singvögel. [ zum Bericht ]

Nachtrag vom 27.12.2016: Mitmachzettel und Zählhilfen gibt es beim NABU im Forsthaus, Hohenhorster Weg 51, bei den Mitgliedern oder auch am Stand der Lokalen Agenda auf dem Wochenmarkt im Dr.-Helene-Kuhlmann-Park oder beim NABU (siehe Bericht) [ zur Pressemitteilung ]

Nachtrag vom 05.01.2017 [ Pressemitteilung ]

Umwelt/Vögel

NABU: Deutschlands größte Vogelzählung startet wieder

Gibt es wirklich weniger Vögel in unseren Gärten? Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 6. bis 8. Januar 2017 soll Aufschluss geben

Berlin/Düsseldorf – Vom 6. bis 8. Januar 2017 findet zum siebten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

In den vergangenen Monaten erreichten den NABU bundesweit vermehrt Meldungen, dass die zu dieser Jahreszeit üblichen Vögel am Futterhäuschen oder im Garten vermisst werden. Vermutet wird dabei oft ein Zusammenhang mit der Vogelgrippe, den der NABU aber nicht bestätigen kann, da Singvögel nicht von der Geflügelpest befallen werden. Möglich ist also, dass es sich beim vermuteten Fehlen der Gartenvögel lediglich um einen psychologischen Effekt handelt, hervorgerufen durch zahlreiche Medienberichte über verschiedene Vogelkrankheiten. Andererseits zeigen erste Auswertungen von gesammelten Beobachtungen, dass in der Tat, einige Arten wie Kohl- und Blaumeisen, aber auch Eichelhäher und Amseln in diesem Jahr deutlich weniger häufig beobachtet werden. [ zum Bericht ]


Kopfweidenschnitt in Speckhorn

Kopfweidenschnitt am 10.12.2016

Hinter den Mollbeckteichen ertönten die kraftvollen Geräusche der Motorsägen, als die Aktiven des NABU (Naturschutzbundes)Stadt Recklinghausen die Kopfweiden schnitten, um Steinkäuzen und Insekten ihren Lebensraum zu erhalten. Mit hohem technischen Aufwand und großem körperlichen Einsatz wurden danach die dicken Äste und der Weidenschnitt aus dem Gelände transportiert. [ Text und Bild U. Nickel ] Weitere Berichte und Bilder aus den letzten Aktionen.


Der Waldkauz Vogel des Jahres 2017

Jäger der Nacht

Foto: NABU Dietmar Nill;

Waldkäuze sind nur selten zu sehen. Mit etwas Glück lassen sie sich beim Sonnenbaden vor ihren Tagesschlafplätzen beobachten. Noch größer ist die Chance in der Dämmerung, wenn sie wie dunkle Schatten zur Beutejagd ausfliegen. Unser Jahresvogel ist also eher vom Hören bekannt. Soll eine Nachtszene in Kriminalfilmen besonders spannend wirken, erklingt sein typisches „Huu-hu-huhuhuhuu“ oder auch sein scharfer „Ku-witt“-Ruf. Denken dabei viele an einen Uhu, handelt es sich doch fast immer um die Rufe unseres Vogels des Jahres 2017. Zum Bericht NABU NRW Bericht NABU und Broschüre zum Download


Herbstmarkt 2016 war ein voller Erfolg

Die Resonanz war überwältigend, für die Aktiven des NABU (Naturschutzbundes) kaum in Worte zu fassen. Der Herbstmarkt des Naturschutzvereins, der mit diesem Angebot ein neues Format verwirklicht, beanspruchte die Kräfte und die Energie der Naturschützer, die fast an ihre Grenzen gestoßen sind und am Abend ein super Fazit gezogen haben.

„Wir hätten mit dieser riesigen Resonanz nicht gerechnet“, erklärte Anne Hildebrandt, die diesen Herbstmarkt organisiert hat. „Die Reibekuchen und der Kuchen waren bereits am frühen Nachmittag ausverkauft, die Künstler und der Imker beantworteten zahlreiche Fragen“, freute sich Hildebrandt. Die Besucher strömten zum Forsthaus. Zeitweise erinnerte der Besucherstrom an die Cranger Kirmes und verkaufsoffene Sonntage in Recklinghausen. „Wir haben mit diesem Herbstmarkt einen Volltreffer gelandet. Eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen“, schildert Hildebrandt.

Anja von Grünhagen aus Haltern, die aus Holz eine Eule mit Hilfe einer Motorsäge künstlerisch in Szene setzte, verzauberte die Besucher. Den ganzen Sonntag hielt sie ihre Motorsäge in der Hand, um aus Holz Kunstvolles zu gestalten. zum Pressebericht

[Text und Bilder: U.Nickel] für weitere Bilder bitte auf das Bild klicken


Geologischer Garten Bochum

Wer einen Überblick über die Erdgeschichte des Ruhrgebiets gewinnen möchte, muss dem Geologischen Garten Bochum unbedingt einen Besuch abstatten. Es gibt kaum bessere Orte, so nah an die Gesteine und Aufschlüsse heranzukommen. Früher wurde auf dem ca. zwei Hektar großen Gelände Kohle und Eisenerz gefördert und danach eine Ziegelei betrieben. 1962 wurde das Gelände unter Naturschutz gestellt, 1971 zum Geologischen Garten ausgebaut und 1974 als Naturdenkmal ausgewiesen. Der Besucher kann an 17 Stationen die typischen Gesteinsformationen erleben aus der Zeit vor etwa 300 Millionen Jahren bis heute.[ Text und Bilder U. Nickel ] Weiter zum Bericht


NABU NRW feiert 50-jähriges Jubiläum

Der NABU NRW feiert 2016 sein 50-jähriges Jubiläum. Dabei ist die Geschichte des ehrenamtlichen Naturschutzes eng mit der Umwelt- und Naturschutzgeschichte in NRW verbunden. Lesen Sie hier mehr zu den wichtigsten Meilensteinen aus der Geschichte des NABU NRW. [ zum Bericht ]   [ zum Film ]


Bunte Meter für Deutschland

Lebensräume retten für Stieglitz und Co.

Willkommen bei der Aktion „Bunte Meter für Deutschland“. Ob Sie Wildblumenstreifen anlegen oder Brachflächen vor der Bebauung retten: Mit jedem „Bunten Meter“ schaffen Sie Lebensräume für Stieglitze sowie andere Singvögel, aber auch Bienen, Schmetterlinge und viele andere Tierarten. Machen Sie mit!

Die Bilder zeugen von der Arbeit des NABU Stadt Recklinghausen. Dort wurden mit den Sämereien der Umgebung diese Bereiche geschaffen. [Bilder U. Kühler] Weiter zum Bericht

Für große Bilder bitte KLICK

 


Neuer Arbeitskorb dank Sparkassenstiftung

Recklinghausen.(UN) Mit einem neuen Arbeitskorb, der am Traktor befestigt wird und auf Knopfdruck einige Meter hochfährt, kann der NABU (Naturschutzbund) zukünftig seine Obstbäume besser schneiden. Dirk van Buer von der Stiftung der Kreissparkasse Recklinghausen überreichte Stefan Wanske sowie Ute und Walter Kühler einen Scheck über 500 Euro. zum Bericht


Kiebitze und Hunde

Nord.(UN) Dass Bauern und Naturschützer sich für eine Sache gemeinsam einsetzen, kommt nicht so häufig vor. Wenn es um den Schutz der Kiebitze geht, ziehen Bauer Heinz Feugmann und der NABU (Naturschutzbund) an einem Strang. zum Bericht


Rheinaue Bislich-Vahnum

Die Rheinaue Bislich-Vahnum, nördlich von Wesel gelegen, fasziniert durch seinen Pflanzenreichtum und stellt wohl den bedeutendsten Deich aus floristischer Sicht am gesamten Niederrhein dar. Knöllchen-Steinbrech, Feldmannstreu und Wiesenschlüsselblume sind durch den Gesetzgeber unter Naturschutz gestellt worden.   [ Text und Bilder: U. Nickel ] weiter zum Bericht


NABU Jugendgruppe sucht noch neue Mitglieder.

Die Natur ruft !

Du magst nicht nur herumsitzen und zuschauen, dann schaue doch einfach mal vorbei. In unserer Jugendgruppe, 10 Jahre aufwärts, haben wir noch einige Plätze frei.

 Hier kannst du neue Freunde finden.

Wir forschen in der Natur! So erfahren wir jede Menge über unseren Boden, unser Wasser, die Wiese und den Wald mit seinen Lebewesen. Gerne kannst Du auch eigene Ideen einbringen. Nebenbei helfen wir auch schon mal den großen NABU Aktiven bei ihren Aktionen. ( Krötenzaun Auf- und Abbau , Weihnachtsmarkt, Streuobstwiesenfest.) Bastelaktionen und jede Menge Spaß runden unsere Treffen ab.

Neugierig geworden dann ruf doch mal an Tel. RE 492655 oder komm vorbei.

Jeden Mittwoch in den geraden Kalender Wochen von 17.30 bis 19.00 Uhr

Wir freuen uns auf Dich/Euch ! [zur Pressemitteilung RZ vom 18.03.2013]


Ein Spaziergang am Rande unserer Stadt

Um die Mollbeck(e) bis Börste.

Eine Bilderwanderung in den vier Jahreszeiten zum Bericht mit DiaShow


Bilder und Montage ©  I&H Z.; Bild zum Vergrößern anklicken